26.04.2018

Neu im DBF Design Team – Ahoi Charlotte!

Wir begrüßen Charlotte in unserem DBF Design Team! Charlotte ist nicht nur kreativ, sondern möchte mit Design auch eine Menge bewegen.

Charlotte Kranert ist uns vor einem Jahr mit ihrer tollen Abschluss-Arbeit an der Hochschule Mainz aufgefallen. Wir freuen uns, dass Charlotte unser Design-Team seit April fest unterstützt.

Charlotte, Du hast eine beeindruckende Abschlussarbeit an der Hochschule Mainz umgesetzt – eine App für das Ehrenamt. Erzähl mal, was Dich dazu bewegt hat und was Du genau gemacht hast?

Ich hatte den Anspruch ein Thema zu wählen, das mich berührt, herausfordert und zeigt, dass Design mehr kann, als Dinge ansprechend zu gestalten. 

Da ich während des Studiums ehrenamtlich tätig war, bemerkte ich oft, dass die Organisation der Ehrenamtler-Teams über die üblichen Kommunikations-Kanäle, wie E-Mail-Verteiler und Gruppen-Chats, immer etwas schwierig war – vor allem als das Team größer wurde. Dafür musste eine Lösung her. Viele Management-Tools, die es auf dem Markt gibt, sind komplex und mehr auf Unternehmen ausgelegt, als auf ehrenamtliche Teams, die andere Ansprüche an solch ein Tool haben. Meine Mission war es ein Management-Tool für kleine bis mittelgroße Teams zu konzipieren, das dabei unterstützt, zu organisieren und den Überblick zu behalten. Und vor allem sollte es flexibel einsatzfähig sein, die Zusammenarbeit stärken und zur Tätigkeit motivieren. Daraus entstand die Applikation „Helpmate“. Hierbei war es wichtig, dass sowohl die Gestaltung, als auch das Interface auf die verschiedensten Altersgruppen und Charaktere der ehrenamtlichen Helfer angepasst sind und jeder Spaß daran hat, es zu nutzen. 

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften sollte ein Designer heutzutage mitbringen?

Ein Designer sollte empathisch sein: Nicht nur um in einem Team mit Kollegen und Kunden zusammenarbeiten zu können, andere Meinungen und Geschmäcker zu respektieren, sondern auch um die Zielgruppen, für die man konzipiert und gestaltet zu verstehen und sich in sie hineinversetzen zu können.

Ein Designer sollte neugierig und aufgeschlossen sein: „Wer, wie, was, warum und wer nicht fragt …”. Sich vielseitig zu interessieren, offen für Neuartiges zu sein und sich auch mit unbekannten Themen auseinanderzusetzen bereichert den Arbeitsalltag mit den ohnehin abwechslungsreichen Projekten.

Ein Designer sollte Eigeninitiative zeigen: Ein Projekt braucht einen Plan, aber Scheuklappen ab – ein Blick nach links und rechts schadet nie. Es muss auch über einen Plan hinausgedacht werden, er muss hinterfragt und angepasst werden. Außerdem sollte der eigene Anspruch bei jedem noch so kleinen Projekt gegenwärtig sein, sodass Kunde und Designer am Ende glücklich sind. 

Ein Designer sollte interdisziplinär arbeiten: Viele Kompetenzen werden sich mehr und mehr überlappen – es wird immer wichtiger sein sich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden und ein gutes Netzwerk an Experten um sich zu haben.

Trinkst Du lieber Tee oder Kaffee?

Auf Kaffee verzichte ich gerne – von Tee kann ich nie genug bekommen! Selbst im Sommer nicht #TeePlusEiswürfelGleichLiebe

Welcher Satz beschreibt Dich als Designerin?

Mit Design kann man nicht die Welt retten, aber man kann sie bewegen.

Auf eine tolle gemeinsame Zeit und Danke für Deine Vorstellung hier im Blog!